Im Schuljahr 2020/2021 soll der Schul- und Unterrichtsbetrieb in Nordrhein-Westfalen wieder möglichst vollständig im Präsenzunterricht stattfinden. Über dieses Ziel sind sich alle Länder einig, was auch in einem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18. Juni 2020 noch einmal bekräftigt wurde. Dabei muss der Schutz der Gesundheit der Lehrkräfte, der Schülerinnen und Schüler, sowie aller am Schulleben Beteiligten sichergestellt sein. Zugleich soll durch eine möglichst weitgehende Rückkehr zu einem angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten das Recht der Kinder und jungen Menschen auf Bildung und Erziehung gesichert werden. In der Praxis muss das bedeuten, dass für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge an allen Schulformen in ganz Nordrhein-Westfalen Unterricht nach Stundentafel stattfindet.

 

Hier finden Sie zusammengefasst alle Regelungen (gültig ab 12.08.2020):

 

Infektionsschutz, Hygiene und Testungen

Die Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales bleibt eine der wesentlichen Rechtsquellen für den Infektionsschutz an den Schulen in Nordrhein-Westfalen. Die jeweils aktuelle Fassung ist auf dessen Webseite allgemein zugänglich: https://www.mags.nrw/.

 

Mund-Nase-Schutz:

An den weiterführenden Schulen besteht im Schulgebäude für alle SuS und alle Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Grundsätzlich gilt dies auch für den Unterricht auf den festen Sitzplätzen in den Unterrichts- und Kursräumen. Soweit Lehrkräfte im Unterricht den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sicherstellen können, haben auch diese eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Diese Regelung ist vorerst bis zum 31.08.2020 befristet. Die Eltern sind dafür verantwortlich eine Mund-Nase-Bedeckung zu beschaffen.

 

Rückverfolgung:

Um im Bedarfsfall Infektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können, sind konstante Gruppenzusammensetzungen erforderlich. Der Unterricht findet somit in diesem Schuljahr mit dem Klassenraumprinzip statt. Das Lehrerraumkonzept wird für ein Schuljahr ausgesetzt.

Der Unterricht soll jahrgangsbezogen in Klassen, in Kursen oder festen Lerngruppen stattfinden. 

Eine jahrgangsübergreifende Gruppenbildung ist grundsätzlich nicht möglich. Ausnahmen bilden bereits jahrgangsgemischt zusammengesetzte reguläre Klassen bzw. Lerngruppen, Gruppen für Ganztags- und Betreuungsangebote sowie Schulsportgemeinschaften.

Damit der Unterricht gemäß den Vorgaben der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen organisiert werden kann, können insofern klassenübergreifende feste Lerngruppen und Kurse gebildet werden (z.B. Religionsunterricht, Wahlpflichtbereich).

In den Räumen für den Unterricht und andere schulische Angebote soll mit Ausnahme von Ganztags- und Betreuungsangeboten für alle Klassen, Kurse und Lerngruppen eine feste Sitzordnung eingehalten und dokumentiert werden.

 

Hygiene:

Die bestehenden Konzepte zur Hygiene werden fortgeführt. Es soll regelmäßig und wirksam durchgelüftet werden.

 

Schutz von vorerkrankten Schülerinnen und Schülern:

Über die Beschulung von Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen, entscheiden die Eltern und benachrichtigen die Schule unverzüglich.

 

Corona-Testung:

Alle an Schule tätigen Personen können sich anlasslos und freiwillig in der Zeit vom 10.08.-09.10.2020 alle 14 Tage testen lassen. Die Kosten übernimmt das Land. Testmöglichkeiten bestehen in den Testzentren oder beim Hausarzt.

 

Umgang mit Rückkehrenden aus Riskiogebieten:

Bei einer Einreise aus einem Risikogebiet ist die Coronaeinreiseverordnung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu beachten, aus der sich besondere Verpflichtungen für Schülerinnen und Schüler sowie alle an Schulen tätigen Personen ergeben können. Weiterführende Informationen sind auf dessen Sonderseite abrufbar unter: https://www.mags.nrw/coronavirus.   Die Einstufung als Risikogebiet wird durch das Robert-Koch-Institut fortgeschrieben und veröffentlicht: www.rki.de/covid-19-risikogebiete